Reisehinweise ErdbebenAm 18.September 2011 hat ein Erdbeben der Stärke 6,9 den indischen Himalaya Bundesstaat Sikkim sowie Teile der Nachbarländer Bangladesch und Nepal erschüttert. Teile der Infrastruktur, u. a. in der Landeshauptstadt Gangtok, wurden stark beschädigt.Reisenden im Himalaya Gebiet wird empfohlen, sich vorab über mögliche Beeinträchtigungen im Zielgebiet zu informieren. Reisende nach Pondicherry und insbesondere zu südlich von Pondicherry liegenden Reisezielen müssen damit rechnen, dass die Beseitigung der Folgen von Zyklon Thane (30.12.2011) noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Aufgrund einer politischen Streitfrage zwischen den indischen Unionsstaaten Kerala und Tamil Nadu um ein Staudammprojekt kam es im Dezember 2011 zu Demonstrationen in den benachbarten Distrikten beider Unionsstaaten. Dabei wurden auch die Hauptverbindungsstraßen zwischen Kerala und Tamil Nadu blockiert. Gegenwärtig sind die Straßen für den Verkehr freigegeben; es kann jedoch kurzfristig erneut zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Ausweichrouten sind sehr umständlich und zeitraubend. Es wird empfohlen, dies bei Reiseplanungen in der Region zu berücksichtigen. Slumdog Millionär gewinnt 50 MillionenDer 26 jähriger Computertechniker Sushil Kumar aus der ostindischen Kleinstadt Motihari gewann diese Woche als erster Kandidat die Millionenfrage der indischen Version von "Wer wird Millionär". Er gewann 50 Millionen indische Rupien, ca. 740.000 Euro. Touristen ohne BikiniDie indische Regierung möchte Bikinis aus der Werbung zu verbannen Goa ist berühmt für seine Partys. Doch Überfälle und Vergewaltigungen nahmen in den letzten Jahren enorm zu. Die indische Regierung hat nun einen lächerlichen Plan entwickelt. Frauen in Bikinis sollen nicht mehr für Goa werden. Damit soll der Ruf von leichtem Sex und Drogen entschärft werden. Als ob die Plakate mit Bikinifrauen indische Männer davon abhalten solle, Frauen zu vergewaltigen. Da liegt ein Problem in der indischen Gesellschaft, die einfach nicht mit leichtbekleideten Frauen umgehen kann. Sicherlich benehmen sich viele Frauen falsche, sie denken sie wären in Mallorca, aber dem ist nicht so. . Russen beschweren sich wegen Übergriffen
Russland hatte in dieser Woche die Behörden von Goa und Indien heftig angegriffen. In letzter Zeit ist vermehrt russische Staatsbürger Opfer von Kriminalität geworden waren. Es wurde sogar ein neun Jahre altes Mädchen vergewaltigt. Russland drohte Indien, seine Bürger vor einer Reise nach Goa zu warnen, sollte die Regierung die Sicherheit der Touristen nicht mehr garantieren kann. Terrorwarnung für Flughäfen in IndienNeu Delhi - Die indischen Behörden haben für alle Flughäfen Indiens eine Terrorwarnung herausgegeben. Die Geheimdienste hätten Hinweise auf eine mögliche Flugzeugentführung durch Islamische Fundamentalisten. Die Polizei und das Flughafenpersonal sind in erhöhter Alarmbereitschaft und die Kontrollen werden nun verstärkt. Indien testet atomwaffenfähige RaketenBhubaneswar - Indien hat zwei atomwaffenfähige Kurzstreckenraketen getestet. Nach Angaben der Armee wurden die Raketen vom Typ Prithvi-II im Bundesstaat Orissa auf einem Testgelände abgfeuert. Die Raketen haben eine Reichweite von bis zu 350 Kilometer und könnten mit konventionellen oder atomaren Sprengköpfen von ca. einer Tonne bestückt werden. Schweres Erdbeben vor Indiens Küste und in JapanZwei schwere Erdbeben haben heute Früh Teile Asiens heimgesuch. Vor den ostindischen Andamanen-Inseln wurde ein Beben der Stärke 7,6 registriert. Es wurde sofort Tsunami-Warnung ausgegeben. Dies erwies sich jedoch als unbegründet. Etwa zur gleichen Zeit erschütterte ein Beben der Stärke 6,4 Japan 170 km westlich von Tokio. Doch auch hier hielt sich der Schaden im Grenzen.. Terrorverdächtige in Neu-Delhi festgenommenNew Delhi - Die Polizei hat zwei Mitglieder einer Terrorgruppe aus dem Kaschmir festgenommen. Die mutmasslichen Terriristen sollen Anschläge in New Delhi geplant haben. Die beiden Verdächtigen kommen aus dem indischen Teil von Kaschmir. Sie wurden in Pakistan von der Terrororganisation Hizbul Mujahideen ausgebildet. Bei den Männern wurden falsche Pässe, Waffen und Sprengstoff gefunden. Kongresspartei gewinnt indische ParlamentswahlNew Delhi - Die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt hat gewählt. Bei den Parlamentswahlen in Indien hat die regierende Kongresspartei ihr bestes Ergebnis seit über 25 Jahren erzielt, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Alter und voraussichtlich neuer Premierminister ist Manmohan Singh. Indische Stadt richtet Toiletten für Transsexuelle einIn Chennai - vormals Madreas - sind vorläufig drei Toiletten für Transsexuelle eingerichtet worden. Weitere Einrichungen sind geplant. Stadtrat Rajesh Lakhoni sagte "Sie sollten zur Anerkennung der Minderheit beitragen". Nicht bei allen Transsexuellen stieß der Plan auf ein positives Echo. Einige wollten nicht anders behandelt werden als "normale" Frauen. Andere finden Projekt für Männer, die noch keine Geschlechtsumwandlung durchlaufen haben als hilfreich. In Indien - vor allem in Mumbai - gibt es ca. eine 500.000 transsexuelle Menschen. Indischer Film erhält 8 OscarsSlumdog Millionär - Jubel um ein Märchen aus Mumbai Der indische Film "Slumdog Millionür" hat bei der Oscar Verleihung 8 Oscars bekommen.Der 18-jährige Jamal Malik - gespielt von Dev Patel - ist als Vollwaise in den Slums von Mumbai aufgewachsen. Bei der indischen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" gewinnt er 20 Millionen Rupien (ca. 300.000 Euro). Jamal wird verdächtigt, bei der Show betrogen zu haben. Polizisten nehmen ihn gründlich in die Mangel. Sie wollen ein Geständnis. Doch Jamal bleibt bei seiner Version, dass er alle Antworten ehrlich gewusst habe. Bei jeder Frage in der Show erzählt er von einem Erlebnis aus seiner Kindheit, das ihn auf die richtige Antwort brachte. Der Film "Slumdog Millionär" - unter der Regie des Briten Danny Boyle hat alles, was großes Kino braucht: eine Geschichte um Armut und Reichtum, Liebe und Verrat, den Kampf zwischen zwei Brüdern und Slumbewohner gegen die kriminellen Machenschaften mafiöser Cliquen. Kurz gesagt - Der indische Mythos eines "Vom Tellerwäscher zum Millionür".Ganz Indien jubelt und ist stolz auf die acht Oscars. Allerdings wurden im Vorfeld viele kritische Stimmen laut. Viele Inder kritisierten, dass dass der Film klischeehaft nur das Elend zeige und damit alle Patrioten beleidige. Viele Inder der Mittel- und Oberschicht wollen nicht wahrhaben, dass Indien noch vielerorts ein "Dritte Welt" Land ist. Die Schauspielerin Shilpa Shetty kündigte noch vor Wochenan, in einem Anti-"Slumdog Millionär" Film mitspielen zu wollen. Mittlerweile hält sie Ihren Mund und die anderen kritischen Stimmen sind verstummt Mumbay Attentäter bettelt um Anwalt
Der einzige überlebende Attentäter der Anschläge von Mumbai mit 165 Toten bittet vor Gericht um einen Rechtsanwalt.
Der Angeklatte Mohammed Ajmal Amir Iman - ein Pakistani - erklärte dem Richter dass er einverstanen ist, dass ihm vom Gericht ein Pflichtverteidiger zugewiesen wird
Terror und Massaker im Bombay MumbaiTerroristen haben mit einer Serie von Schießereien und Explosionen in der indischen Finanzmetropole Mumbai Dutzende Menschen getötet. Ein Hotel brennt und mehrere Ausländer wurden als Geiseln festgehalten Die Täter zwischen mehrere Ziele mit automatischen Gewehren, Sprengstoff und Handgranaten an. A. N. Roy, der Polizeichef von Maharashtra sagte, sie hätten wahllos auf alles und jeden gefeuert.
Die Täter stürmten das Taj Mahal Hotel, den Bahnhof und das Leopold's Cafe. Dieses ist bei Touristen sehr beliebt. BBC berichtete - Die Terroristen hätten gezielt nach Engländern und Amerikanern gesucht. Ein britischer Staatsbürger, der entkommen konnte berichtete: "Sie riefen: "Wer hat Amerikanische oder Britische Pässe?" Angeblich sitzen im Taj Mahal noch ca. 50 Koreaner fest. Im Oberoi-Hotel, brannte die gesamte Eingangslobby. Auch im Marriott-Hotel gab es heftige Schießereien. Der indischen Ministers Shivraj Patil erklärte, dass sich in jedem der beiden Hotels weiterhin mehrere Terroristen befinden. Die Terroristen griffen neben den Hotels und dem Bahnhof auch Hospitäler an. Im Süden der Stadt wurden Polizeiwachen angegriffen. "Wir sind unter Feuer, am Tor wird geschossen", rief der Polizist A. Shetti in einem Telefongespräch während einer Schießerei. Aus Neu Delhi wurde eine aus 200 Mann bestehende Anti-Terroreinheit zur Bekämpfung von Geiselnahmen nach Mumbai geschickt. Auf den Straßen Bombays marschierte die Armee auf. Zu den Anschlägen hat sich eine islamistische Terrogruppe bekannt. Eine Gruppe namens "Deccan Mudschahidin" entsprechende E-Mails an mehrere Medien. Indische Mondrakete gestartet
Indien ist in den Kreis der Raumfahrer-Nationen aufgestiegen. 22.08.2008 hat Indien hat seine erste Mondmission gestartet. Die Sonde "Chandrayaan-1" ist am frühen Morgen planmäß vom südindischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan abgehoben. Sie soll in fünf Tagen den Mond erreichen. Zahlreiche Tote bei AnschlagWieder sind bei eimem einem Bombenanschlag in Indien 17 Menschen getötet und 30 verletzt worden. Der Anschlag ereignete sich in der nordostindischen Stadt Imphal im Bundesstaat Manipur. Die Bombe war in einem Motorroller versteckte worden und in der Nähe einer Polizeiwache detoniert. 11 Menschen starben noch vor Ort, sechs weitere seien später in Krankenhäusern ihren Verletzungen erlegen. Gewaltsame Proteste gegen hohe NahrungspreiseIm Bundesstaat West-Bengalen griffen Demonstranten Busse und Stromleitungen an. Es wurden mindestens 300 Menschen festgenommen. In der ostindischen Millionenstadt Kalkutta (Kolkata) haben tausende Menschen gewaltsam gegen zu hohe Lebensmittelpreise demonstriert. Sie warfen Steine auf Busse, zerschlugen mit Stangen die Windschutzscheiben von Fahrzeugen und unterbrachen mit Bananenschalen die Stromzufuhr in den Oberleitungen. Außerdem blockierten sie mehrere Straßen. Die Polizei nahm ca. 300 Menschen fest. Kalkutta oder auch Kolkata ist mit rund 20 Millionen Menschen die größente Stadt Indiens und wird von einem kommunistischen Bürgermeister regiert.Wo Strände noch einsam sindEs gibt ausserhalb von Goa noch viele unberührte Strände. Zwischen Bombay (Mumbai) und Goa finden Ruhesuchende, Touristen, Traveller und Urlauber viele Kilometer unberührte Küste und einsame Strandparadiese. In kleinen Küstenorten wie Ganapatipule, Tarkarli oder Vengurla-Malvan gibt es noch unbebaute Küstenabschnitte und Strände mit kristallklarem Wasser und weißen Sand. Unterkünfte zum Teil auch für Selbstversorger önnen über das staatliche "MTDC Resort" in Tarkarli gemietet werden. Ganz in der Nähe befindet sich die berühmte Seefestung Sindhudurg. Man erreicht diese Küstenorte von Bombay aus per Bahn, Bus, oder per Flugzeug. Der nächstgelegene Flughafen ist Kolhapur. Von dort aus sind es noch ca. 160 kmBomben Terror in Jaipur
Bei mehreren Bombenanschlägen in Jaipur im Bundesstaat Rajasthan sind mindestens 35 Menschen getötet und rund 100 weitere verletzt worden. Malaria in GoaBei immer mehr Touristen die Goa besucht haben, wurde eine Häufung von Malaria festgestellt. Es wird daher geraten auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden zu achten. Kurz vor Sonnenuntergang duschen, sich mit Anti-Mücken Mittel einzureiben. Abends daher lange Klamotten empfohlen. Bei Fieber sollte man sofort ein Arzt aufsucen. Eine medikamentöse Prophylaxe wird jedoch nicht empfohlen. Eine entsprechende tropen- bzw. reisemedizinische Beratung ist daher vor der Reise dringend zu empfehlen Rosarote StadtIn Indien ist eine ganze Stadt rosa gestrichen worden. Der Grund ist die Kriminalitätsrate zu senken und die Menschen friedlicher zu stimmen. Arvind Kumar Singh - ein Behördensprecher der Stadt Aurangabad sagte - "Wir hoffen, dass die beruhigende und schöne Farbe Rosa das positive Denken der Einwohner verstärkt und die Stadt attraktiver macht".Aurangabad war in der Vergangenheit eine Hochburg maoistischer Wiederstandskämpfer. Zudem litt die Stadt unter Erpressungen, Entführungen und Mordfällen. Jetzt sind 90 Prozent der Häuser in Aurangabad und die Regierungsgebäude wären jetzt rosa. "Fast alle Menschen egal welcher Religion fanden es eine gute Idee, die Stadt rosa anzustreichen", sagte Singh.
Ob die Kriminalitätsrate seit Juni, als die Verschönerung der Stadt begann, tatsächlich gesunken ist, konnte er noch nicht sagen: Leichen verrotten in den Straßen24 Millionen Menschen sind in Myanmar an den Folgen des Zyklons betroffen "Nargis", mindestens eine Million ist obdachlos. Katastrophale Zustände herrschen im Irawadi-Flussdelta . Hier sind viele Menschen ums Leben gekommen, ihre Leichen verwesen in den Straßen. Durch den Wirbelsturm haben in Burma Millionen Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren, weitere Millionen sind obdachlos. Andrew Kirkwood, ein Vertreter der Organisation "Save the Children" klagte über die mangelnde Kooperation der Militärjunta. Es wird dringend Nachschub an Hilfskräften benötigt. Trotzdem warteten die Helfer in Bangkok weiterhin auf ihre Visa. In der am schwersten betroffenen Region Im Irawadi-Flussdelta herrschen katastrophale Zuständen. Kirkwood berichtet, sein Team habe in einer der abgelegenen Orte tausende Tote gesehen und Berge von Leichen die auf den Straßen verrotteten. In der ca. 150.000 Einwohner zählende Stadt Pyinkaya sei bisher noch keine Hilfe eingetroffen, die Schwerverletzten und Sterbenden werden sich selbst überlassen. Quelle Stern. SternIndien boomt und hungert gleichzeitigDer indische Milliardär Mukesh Ambani schenkte seiner Frau zum Geburtstag ein Haus - mit mehren Stockwerken für die Kinder und einer fünfstöckigen Tiefgarage. Die meisten Inder auf dem Land dagegen hungern haben oft nicht mal Ihr Hauptgericht "Dal Bhat", ein einfaches Gericht aus Linsen, Fladenbrot. Sauberes Trinkwasser ist ebenfalls Mangelware "Es ist alles so teuer geworden," jammern die Menschen. Ein Liter billigstes Maisöl, kostet jetzt 120 Rupien, etwa 2 Euro. In Indien geht die Angst vor einer Inflation um. Für die armen Leute heißt es sparen, doch wo sollen die Leute denn noch sparen ??. Touristen von Naturkatastrophe kaum betroffenUnter den Folgen des Zyklons leiden Millionen Menschen in Myanmar ( Burma ). Die betroffene Region nur selten von Ausländern und Touristen besucht. Zyklon "Nargis" hat ca. 30.000 Tode gefordert und etwa eine Millione Menschen obdachlos gemacht. Vor allem der Süden des Landes ist von den verheerenden Zerstörungen sowie der Trinkwasser- und Nahrungsknappheit betroffen. Die Naturkatastrophe hat für Touristen kaum Auswirkungen. Die meisten Sehenswürdigkeiten wie die Tempelanlagen von Bagan oder die alte Königsstadt Mandalay liegen so weit entfernt, dass der Tourismus nicht beeinträchtigt worden sei. "Die touristische Hochsaison beginnt erst im Oktober". Derzeit sind kaum Gäste dort. Die Hochsaison beginnt erst im Oktober und November. Quelle Spiegel Online. Spiegel |
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