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Die Tainos
Die Tainos entwickelten im Laufe der Zeit,eine eigenständige Kultur. Sie waren geschickte Handwerker und betrieben
vor allem Ackerbau. Sie lebten in Dorfgemeinschaften Aldeas, und glaubten an Naturgötter. Angeführt wurden
die Dorfgemeinschaften von einem Kaziken. Sie hatten eine große künstlerische Fertigkeit erlangt, besonders
in der Verzierung und Bearbeitung von Tongegenständen. Die Werkzeuge und Jagdgegenstände waren aus Knochen, Stein
und Holz. Metall kannten sie nicht, aber sie verwendeten Gold, um daraus Schmuck zu fertrigen, mit dem sich vor
allem die Kaziken üppig behängten. Dies stachelte später die Goldgier der Spanier an. Die Tainos lebten
in Monogamie. Sie waren sehr gläubig, und veranstalteten oft Rituale und Tanzfeste. Der Hauptgott war Cemi,
Gott der Yucawurzel. Daneben gab es noch Guabancex, die Göttin der Hurrikane, die als göttliche Strafe
angesehen wurden. Eine weitere wichtige gottheit war Yocahu, die Göttin der Fruchtbarkeit. Schriftzeichen
gab es nicht.
Das Ende der Tainos kam mit den spanischen Eroberern die das friedliche Volk durch Sklaverei systematisch
ausrotteten. |